GERECHT? Geschichten über soziale Ungleichheiten
Teste mit diesem Quiz dein Wissen rund um das Thema Gerechtigkeit und erfahre Spannendes über die aktuelle Sonderausstellung im Tiroler Volkskunstmuseum.
Welche Aussage trifft heute am ehesten auf dich zu?
Ich wünsche mir heute, dass mich jemand ernst nimmt.
Die Arbeit, die ich mache, lohnt sich.
Heute fühle ich mich mit meinem Aussehen unwohl.
Interessiert dich das Thema Kinderrechte? Dazu fragt sich die Ausstellung: Wer gibt uns Schutz? und Was verstehen wir unter guter Erziehung?
Interessiert dich das Thema Kinderrechte? Dazu fragt sich die Ausstellung: Wer gibt uns Schutz? und Was verstehen wir unter guter Erziehung?
Was könnten diese Ofenkacheln über Arbeit im 17. Jahrhundert verraten?
(Mehrfachauswahl möglich)
Sie zeigen, wie kunstvoll Handwerker*innen damals arbeiteten.
Sie tragen Spuren von Kinderhänden – ein Hinweis auf Kinderarbeit.
Sie zeigen, wie wichtig Bergbau und Landwirtschaft damals waren.
Sie zeigen, dass damals viel im Ausland hergestellt wurde.
Diese Ofenkacheln zeugen von Kunstfertigkeit, aber sie zeigen auch Spuren von Kinderarbeit. An den Seiten sieht man Rillen, die beim Formen im Ton entstanden sind. Weil die Rillen besonders klein sind, weiß man: Sie stammen von Kinderhänden.
Im 17. Jahrhundert mussten viele Kinder schon früh mitarbeiten, zum Beispiel in Werkstätten oder auf dem Feld. Sie übernahmen einfache Aufgaben – so wie hier das Formen der Seiten dieser Ofenkacheln.
Diese Ofenkacheln zeugen von Kunstfertigkeit, aber sie zeigen auch Spuren von Kinderarbeit. An den Seiten sieht man Rillen, die beim Formen im Ton entstanden sind. Weil die Rillen besonders klein sind, weiß man: Sie stammen von Kinderhänden.
Im 17. Jahrhundert mussten viele Kinder schon früh mitarbeiten, zum Beispiel in Werkstätten oder auf dem Feld. Sie übernahmen einfache Aufgaben – so wie hier das Formen der Seiten dieser Ofenkacheln.
In Österreich ist Kinderarbeit verboten. Weltweit ist aber fast jedes zehnte Kind von Kinderarbeit betroffen.
Wahr
Falsch
Jedes zehnte Kind oder geschätzt 160 Millionen Kinder sind weltweit von Kinderarbeit betroffen. Kleidung, Spielzeug oder Handys: Viele Produkte kommen aus Ländern des Globalen Südens, in denen Kinder arbeiten müssen – oft unter gefährlichen Bedingungen und ohne Schulbildung. Seit 1989 fordert die UN-Kinderrechtskonvention: Kinder haben ein Recht auf Schutz und Bildung.
Jedes zehnte Kind oder geschätzt 160 Millionen Kinder sind weltweit von Kinderarbeit betroffen. Kleidung, Spielzeug oder Handys: Viele Produkte kommen aus Ländern des Globalen Südens, in denen Kinder arbeiten müssen – oft unter gefährlichen Bedingungen und ohne Schulbildung. Seit 1989 fordert die UN-Kinderrechtskonvention: Kinder haben ein Recht auf Schutz und Bildung.
Und du? Weißt du, wer deine Sachen herstellt?
(Mehrfachauswahl möglich)
Nein, ist mir ehrlich gesagt egal. Hauptsache billig.
Nein, aber ich finde kaum Infos darüber.
Manchmal – es ist schwierig, den Überblick zu behalten.
Ja, ich achte beim Einkaufen auf faire oder nachhaltige Produkte.
Was war dieses verbrannte Stück Holz früher?
Ein Balken aus einem mittelalterlichen Haus.
Eine vier Meter hohe Statue eines Heiligen.
Ein Baumstamm, den Kinder früher als Spielgerät nutzten.
Brennholz für ein kaiserliches Lagerfeuer im Jahr 1844.
Dieses verbrannte Holz ist von einer alten Statue aus der Kapelle von St. Anton am Arlberg. Sie zeigte den katholischen Heiligen Christophorus mit dem Jesuskind auf der Schulter und war vier Meter hoch. Die Kapelle brannte 1957 bei einem Feuer ab.
Dieses verbrannte Holz ist von einer alten Statue aus der Kapelle von St. Anton am Arlberg. Sie zeigte den katholischen Heiligen Christophorus mit dem Jesuskind auf der Schulter und war vier Meter hoch. Die Kapelle brannte 1957 bei einem Feuer ab.
Das verbrannte Holz erinnert in der Austellung aber auch an die Schwabenkinder. Wer waren sie?
Kinder aus dem Schwabenland, die im Winter Holz sammelten und es im Frühling als Brennholz verkauften.
Kinder aus armen Familien, die nach Süddeutschland geschickt wurden, um dort als Arbeitskräfte auf Bauernhöfen und Almen zu helfen.
Kinder einer Bauersfamilie, die mit ihren Eltern von Hof zu Hof zogen und Musik machten.
Eine seltene Schwalbenart, die in der Kapelle nistete.
Früher hatten viele arme Bauernfamilien in Tirol nicht genug zu essen. Deshalb schickten sie ihre Kinder weg – nach Schwaben, einem Gebiet im Süden Deutschlands. Dort mussten die Kinder auf fremden Höfen arbeiten und haben oft viel Gewalt erlebt. Als Lohn gab es wenig Geld und Kleidung.
Auf ihrem Weg über den Arlberg nach Schwaben besuchten die Kinder die Statue des Heiligen Christophorus. Sie baten ihn um Schutz und schnitzten kleine Stücke Holz ab – als Glücksbringer.
Früher hatten viele arme Bauernfamilien in Tirol nicht genug zu essen. Deshalb schickten sie ihre Kinder weg – nach Schwaben, einem Gebiet im Süden Deutschlands. Dort mussten die Kinder auf fremden Höfen arbeiten und haben oft viel Gewalt erlebt. Als Lohn gab es wenig Geld und Kleidung.
Auf ihrem Weg über den Arlberg nach Schwaben besuchten die Kinder die Statue des Heiligen Christophorus. Sie baten ihn um Schutz und schnitzten kleine Stücke Holz ab – als Glücksbringer.
Was setzte der Kinderarbeit der Schwabenkinder ein Ende?
(Mehrfachauswahl möglich)
Einführung der Schulpflicht für ausländische Kinder
Verbot der Kinderarbeit
Verbot der Schwabenkinder-Märkte
Wirtschaftlicher Wandel in den Alpenregionen
Nach einer Kampagne wurden die Schwabenkinder-Märkte bereits 1915 verboten. Die Ausbeutung der Schwabenkinder endete vor allem durch neue Gesetze, die den Schulbesuch auch für ausländische Kinder verpflichtend machten. Außerdem verbesserte sich die wirtschaftliche Lage in den Alpen, sodass Familien nicht mehr darauf angewiesen waren, ihre Kinder zum Arbeiten wegzuschicken.
Nach einer Kampagne wurden die Schwabenkinder-Märkte bereits 1915 verboten. Die Ausbeutung der Schwabenkinder endete vor allem durch neue Gesetze, die den Schulbesuch auch für ausländische Kinder verpflichtend machten. Außerdem verbesserte sich die wirtschaftliche Lage in den Alpen, sodass Familien nicht mehr darauf angewiesen waren, ihre Kinder zum Arbeiten wegzuschicken.
Wie lässt sich Kinderarbeit weltweit laut UNICEF bekämpfen?
(Mehrfachauswahl möglich)
durch transparentere Lieferketten
soziale Unterstützung armer Familien
Zugang zu Bildung
Verantwortungspflicht von Unternehmen
Du hast bereits viel Neues erfahren. Willst du dir noch ein anderes Themengebiet ansehen?
Nein danke, genug für heute.
Ja bitte!
Welche Aussage trifft heute am ehesten auf dich zu?
Die Arbeit, die ich mache, lohnt sich.
Heute fühle ich mich mit meinem Aussehen unwohl.
Interessiert dich das Thema Arbeit? Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Fragen: Was ist wenn du deine Arbeit verlierst? Wird deine Arbeit geschätzt?
Interessiert dich das Thema Arbeit? Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Fragen: Was ist wenn du deine Arbeit verlierst? Wird deine Arbeit geschätzt?
Tirol war bis in die Neuzeit eines der wichtigsten Bergbauländer Europas. Vor allem der Abbau von Kupfer, Silber und Salz sorgte für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Viele Bergleute fanden Arbeit in Schwaz und Hall. Das Erzvorkommen im Tiroler Unterland machte einzelne Familien, wie etwa die Fugger, unermesslich reich – die schwer arbeitenden Bergleute dagegen nicht.
Tirol war bis in die Neuzeit eines der wichtigsten Bergbauländer Europas. Vor allem der Abbau von Kupfer, Silber und Salz sorgte für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Viele Bergleute fanden Arbeit in Schwaz und Hall. Das Erzvorkommen im Tiroler Unterland machte einzelne Familien, wie etwa die Fugger, unermesslich reich – die schwer arbeitenden Bergleute dagegen nicht.
Was ist eigentlich Erz?
Ein Metall/Mineralgemisch
Eine Getreideart
Ein altes Wort für Erdöl
Brocken reinen Silbers
Dieses Gedicht hat ein Mann namens Leo Spranger geschrieben. Wie kam es dazu, dass der Bergbauarbeiter Gedichte schrieb und diese verkaufte?
Er hatte sich eigentlich immer gewünscht, Dichter zu werden.
Er wollte die Beliebtheit des Berufs der Bergmänner steigern.
Er hatte seine Arbeit verloren und musste sich so sein Geld verdienen.
Die Arbeit im Bergwerk wurde zu schlecht bezahlt.
Als das Kupfer in Jochberg knapp wurde, schloss man 1926 das Bergwerk. Fast 300 Bergleute verloren ihre Arbeit und suchten bei der Gemeinde um Unterstützung an. Um ein wenig Geld zu verdienen, verkauften Bergleute wie Leo Spranger solche gerahmten Gedichte. Sein Bruder Karl war im Jahr zuvor bei der Arbeit im Schacht tödlich verunglückt.
Als das Kupfer in Jochberg knapp wurde, schloss man 1926 das Bergwerk. Fast 300 Bergleute verloren ihre Arbeit und suchten bei der Gemeinde um Unterstützung an. Um ein wenig Geld zu verdienen, verkauften Bergleute wie Leo Spranger solche gerahmten Gedichte. Sein Bruder Karl war im Jahr zuvor bei der Arbeit im Schacht tödlich verunglückt.
Der Verlust des Arbeitsplatzes stellt ein existenzbedrohendes Risiko dar. Lange war man dann auf die Unterstützung durch Familie, Kirche oder Zunft angewiesen. Seit wann gibt es in Österreich eine staatliche Arbeitslosenversicherung?
1880
1920
1950
1975
In der Ausstellung können die Besucher*innen zwei unterschiedliche Arbeitsschürzen sehen. Sie stammen aus der Hotellerie. Gerade der Tourismussektor leidet stark unter häufigem Personalwechsel. Viele verlassen ihre Anstellung bereits nach kurzer Zeit wieder. Welche Gründe nennen die Betroffenen?
(Mehrfachauswahl möglich)
unterdurchschnittliches Einkommen
mangelnde Anerkennung
ungemütliche Betten
Langeweile
Unter welchen Bedingungen bezeichnen die Vereinten Nationen Arbeit als menschenwürdig?
(Mehrfachauswahl möglich)
angemessenen Entlohnung
Sicherheit am Arbeitsplatz
soziale Absicherung
Obstkorb am Arbeitsplatz
Wichtig sind auch:
Chancengleichheit
Gleichbehandlung der Geschlechter
die Möglichkeit, sich zu organisieren
das Recht auf Weiterbildung
Überleg für dich selbst. Wird deine Arbeit oder Ausbildung in der Gesellschaft geschätzt?
1 = nein gar nicht , 5 = ja sehr
1
2
3
4
5
Du siehst hier einen Ausschnitt aus einer Bildcollage von Walter Ambros. Welche bekannte katholische Heilige ist hier dargestellt?
Heilige Edith
Heilige Notburga
Heilige Katharina
Heilige Hildegard
Notburga wurde der Legende nach 1265 in Rattenberg in Tirol geboren und ist vor allem als Schutzheilige der Dienstmägde bekannt.
Notburga wurde der Legende nach 1265 in Rattenberg in Tirol geboren und ist vor allem als Schutzheilige der Dienstmägde bekannt.
Notburga soll bei einem Bauern in Eben am Achensee gearbeitet haben. Als der Bauer am Ende das Arbeitstages wollte, dass Notburga weiterarbeitet, soll sie ihre Sichel aus Protest in den Himmel geworfen haben. Was passierte dann?
Die Sonne wurde in der Mitte entzweiht.
Die Sichel blieb an einem Sonnenstrahl hängen.
Es fing an zu blitzen und zu donnern.
Die Sichel kam zurück und traf den Bauern, dieser fiel tot um.
Der Legende nach blieb die Sichel an einem Sonnenstrahl hängen und die Mägde durften die Arbeit niederlegen.
Auch heute können wir uns fragen: Wann ruht unsere (Lohn-)Arbeit wirklich? Ständige Erreichbarkeit, Homeoffice und digitale Technologien lassen die Grenze zwischen Alltag und Arbeit oft verschwimmen.
Wie sehr kannst du deinen Feierabend genießen?
1 = gar nicht , 5 = sehr
1
2
3
4
5
Bravo! Du hast alle Fragen zum Thema Arbeit beantwortet. Willst du weiter machen?
Ja, bitte noch Fragen zu Dirndln, Kleidern und Puppen.
Nein, ich habe genug für heute.
Interessiert dich das Thema Diskriminierung? Die Ausstellung stellt dazu die Fragen: Wer entspricht der Norm? Wer nicht? Darf jeder Mensch das tragen, was er oder sie will?
Interessiert dich das Thema Diskriminierung? Die Ausstellung stellt dazu die Fragen: Wer entspricht der Norm? Wer nicht? Darf jeder Mensch das tragen, was er oder sie will?
Dieses Selbstporträt zeigt eine Frau im Dirndl. In Wirklichkeit war ihr das Tragen dieses Kleidungsstücks aber verboten. Warum?
Sie hat ein Verbrechen begangen.
Sie war eigentlich ein Mann.
Sie war Jüdin.
Sie war Italienerin
Hilde Goldschmidt war eine jüdische Künstlerin aus Leipzig. Sie lebte eine Zeit lang in Kitzbühel. 1939 flüchtete sie mit ihrer Mutter vor den Nationalsozialisten nach England. Ihr war es, wie allen Juden und Jüdinnen zu dieser Zeit verboten Dirndl oder Tracht zu tragen. In diesem Selbstporträt malt sie sich trotzdem im Dirndl.
Kleidung ist auch immer ein Zeichen von Zugehörigkeit.
Hilde Goldschmidt war eine jüdische Künstlerin aus Leipzig. Sie lebte eine Zeit lang in Kitzbühel. 1939 flüchtete sie mit ihrer Mutter vor den Nationalsozialisten nach England. Ihr war es, wie allen Juden und Jüdinnen zu dieser Zeit verboten Dirndl oder Tracht zu tragen. In diesem Selbstporträt malt sie sich trotzdem im Dirndl.
Kleidung ist auch immer ein Zeichen von Zugehörigkeit.
Was ist die Geschichte hinter diesem Kleid?
Es hat jemand getragen, der umgebracht wurde.
Es hat jemand mit Bart getragen.
Es gehörte Kaiserin Sissi.
Es stammt aus dem alten Ägypten.
Dieses Kleid trug Conchita Wurst zum Live Ball 2015 in Wien. Es ist eine Hommage an das berühmte Gemälde "Goldene Adele" von Gustav Klimt - eine Ikone der österreichischen Malerei.
Hinter der Figur Conchita Wurst steht der Künstler Tom Neuwirth. Conchitas Sieg beim Eurovision Contest 2014 hat vielen Menschen Mut gegeben und die Anliegen der LGBTQIA+-Community sichtbarer gemacht.
Dieses Kleid trug Conchita Wurst zum Live Ball 2015 in Wien. Es ist eine Hommage an das berühmte Gemälde "Goldene Adele" von Gustav Klimt - eine Ikone der österreichischen Malerei.
Hinter der Figur Conchita Wurst steht der Künstler Tom Neuwirth. Conchitas Sieg beim Eurovision Contest 2014 hat vielen Menschen Mut gegeben und die Anliegen der LGBTQIA+-Community sichtbarer gemacht.
Beispiele aus der ganzen Welt zeigen, dass Kleider oder Röcke nicht nur Frauen tragen. Welche Beispiele von Männern in Kleidern kennst du?
(Mehrfachauswahl möglich)
Dishdasha (traditionelles arabisches Gewand)
Kilt (Schottland)
Toga (altes Rom)
Cowboys
Aus welchem Jahrzehnt stammt diese Puppe?
1960er
1860er
1760er
1660er
Diese Puppe ist aus den 1960er-Jahren. Früher haben viele Kinder mit solchen Puppen gespielt. Meistens trugen diese Puppen eine Kleidung, die sie arm oder wild darstellte. Schwarze Menschen und auch Menschen aus anderen Ländern wurden und werden oft diskriminiert. Auch durch die Sprache.
Diese Puppe ist aus den 1960er-Jahren. Früher haben viele Kinder mit solchen Puppen gespielt. Meistens trugen diese Puppen eine Kleidung, die sie arm oder wild darstellte. Schwarze Menschen und auch Menschen aus anderen Ländern wurden und werden oft diskriminiert. Auch durch die Sprache.
Eine respektvolle und diskriminierungsfreie Sprache ist für eine gerechte Gesellschaft wichtig. Trotzdem gibt es noch Ausdrücke, die ausgrenzen.
Woher kommt zum Beispiel das Tiroler Schimpfwort "Karrner"?
Von Leuten, die in Karren herumfuhren und nomadisch lebten. Sie hatten mit Vorurteilen zu kämpfen.
Von einem Tiroler Adelsgeschlecht aus dem 13. Jahrhundert, welches in Vergessenheit geriet. Deshalb "di kennt karna!"
Nach dem 2. Weltkrieg wurden von den Alliierten Ausgangssperren verhängt. Das "Herumlungern" oder im Englischen "Cornern" wurde damit strafbar.
Abwertende Bezeichnung für Saisonarbeiter aus Kärnten.
Wieso steht eine Waage in einer Ausstellung zu Gerechtigkeit?
Sie gehörte einem berühmten Richter.
Florenz war damals weltbekannt, die genauesten Waagen herzustellen.
Damit sie uns zum Denken über Körpernormen anregt.
Damit man sich drauf stellen kann.
Wenn jemand der Norm entspricht, hat diese Person mit weniger Vorurteilen zu kämpfen. Aber was ist die Norm und wer bestimmt sie?
Die Personenwaage fand vor etwa 150 Jahren Einzug in jede Ärzt*innenpraxis. Sie gehört seither zur Grundausstattung, um über Körpergewicht anhand verschiedener Tabellen – wie dem Body-Mass-Index – die Gesundheit der Patient*innen zu überprüfen.
Wenn jemand der Norm entspricht, hat diese Person mit weniger Vorurteilen zu kämpfen. Aber was ist die Norm und wer bestimmt sie?
Die Personenwaage fand vor etwa 150 Jahren Einzug in jede Ärzt*innenpraxis. Sie gehört seither zur Grundausstattung, um über Körpergewicht anhand verschiedener Tabellen – wie dem Body-Mass-Index – die Gesundheit der Patient*innen zu überprüfen.
Ein gesunder Mensch lässt sich nicht am Gewicht erkennen. Der Body-Mass-Index (BMI) wird jedoch oft verwendet, um Menschen schnell in Kategorien einzuordnen. Wieso wird er kritisiert?
(Mehrfachauswahl möglich)
Der BMI berücksichtigt nicht, ob jemand männlich oder weiblich ist.
Der BMI wurde von rassistischen Anthropologen entwickelt.
Der BMI unterscheidet nicht zwischen Muskel- und Fettmasse.
Der BMI sagt generell nichts über Blutwerte wie Cholesterin aus.
Der Body-Mass-Index, kurz BMI, ist eine Formel zur Bewertung des Körpergewichts. Er ergibt sich aus dem Verhältnis des Körpergewichts in Kilogramm und der Körpergröße in Metern zum Quadrat.
Der BMI ist ein Richtwert mit einigen Schwächen. Er berücksichtigt weder Alter noch Geschlecht. Außerdem unterscheidet er nicht zwischen Fett- und Muskelmasse. Der BMI ist eine schnelle und einfache Methode, das eigene Körpergewicht einzuordnen. Er kann aber keine Aussage über die Gesamtgesundheit eines Menschen treffen.
Der Body-Mass-Index, kurz BMI, ist eine Formel zur Bewertung des Körpergewichts. Er ergibt sich aus dem Verhältnis des Körpergewichts in Kilogramm und der Körpergröße in Metern zum Quadrat.
Der BMI ist ein Richtwert mit einigen Schwächen. Er berücksichtigt weder Alter noch Geschlecht. Außerdem unterscheidet er nicht zwischen Fett- und Muskelmasse. Der BMI ist eine schnelle und einfache Methode, das eigene Körpergewicht einzuordnen. Er kann aber keine Aussage über die Gesamtgesundheit eines Menschen treffen.
Du hast das Ende dieses Abschnitts zum Thema Diskriminierung erreicht.
Das Quiz enthält außerdem Fragen zu Arbeit und Kinderrechten. Hast du diese schon beantwortet?
Wenn nicht, dann starte das Quiz neu und entscheide dich bei der ersten Frage anders.
Du hast das Ende dieses Abschnitts zum Thema Diskriminierung erreicht.
Das Quiz enthält außerdem Fragen zu Arbeit und Kinderrechten. Hast du diese schon beantwortet?
Wenn nicht, dann starte das Quiz neu und entscheide dich bei der ersten Frage anders.
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